In der ersten Predigt zum Vaterunser ging es vor allem darum, wie dieses Gebet ein Gleichmacher ist: wir erkennen unsere eigene Begrenztheit und müssen uns in die Arme des liebenden Vaters werfen, wenn wir eine Chance haben wollen, zu überleben. Wie gut, dass er ein liebender Vater ist.
In dieser Woche werden wir sehen, dass zwar auf dieser übergeordneten Ebene genau das war ist: wir haben alle die gleichen Probleme und deswegen auch alle die gleiche Lösung - aber auf dem Boden der Tatsachen betrachtet sind unsere Leben doch sehr unterschiedlich. Es ist deswegen besonders beruhigend zu wissen, dass Gott keinen Unterschied macht zwischen dem großen und dem kleinen Leid; weil er so liebevoll ist, deswegen interessiert er sich für alle Details deines Lebens. Gerade auch die, die du vor ihm verstecken möchtest.