Informationen zur Coronavirus-Krise: Verhaltensregeln für die Arche

Liebe Gemeinde

mittlerweile hat das Coronavirus SARS-CoV-2 auch Flensburg erreicht.

Wo dieses Virus und alle Sorgen, die damit zusammen hängen, nun auch so nah an unsere Norddeutsche Kleinstadt herangerückt ist, möchten wir euch in dieser Mail auf ein paar Vorsichtsmaßnahmen hinweisen, um uns gegenseitig zu schützen.

Bitte nehmt diese Dinge genauso Ernst, wie wir es tun; einen Grund zur Panik sehen wir nicht, aber mit Sicherheit, gerade auch in Bezug auf die Vorsorge für unsere Mitmenschen, ist Vorsicht geboten. Weil in unseren Gottesdiensten regelmäßig viele Menschen zusammenkommen, bitten wir euch um folgende Dinge:

Wer auch nur geringe Anzeichen eines Atemweginfektes hat (zB Halsschmerzen, leichter Husten, leichtes Fieber o.a.), soll bitte auch Rücksichtnahme zuhause bleiben, bis der Infekt abgeklungen ist.

Ebenso bitten wir, dass alle Menschen zuhause bleiben, die in einem der „Risikogebiete“ war:

– in Deutschland zB die Gegend um Heinsberg in Nordrhein-Westfalen (eine aktuelle Liste findet man auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes www.rki.de) – oder mit einer Person aus den Risikogebieten Kontakt hatte.

Jeder Mensch, der unsere Gottesdienste oder andere Veranstaltungen besucht, tut dies auch weiterhin auf eigenes Risiko. Wichtig ist zu betonen, was das Robert-Koch Institut zur Gefährdung in Deutschland schreibt:

„Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als mäßig eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region und ist in „besonders betroffenen Gebieten“ höher.  Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

(Quelle: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html; Stand: 12.03.2020)

In Bezug auf das Abendmahl werden wir erst einmal darauf verzichten, es in großen Gruppen zu feiern, und auch den Gemeinschaftskelch werden wir nicht anbieten.

Bis auf weiteres werden wir aber im Gottesdienst am jeweils ersten des Monats die Möglichkeit bieten, in kleinen Gruppen und aus Einzelkelchen das Abendmahl zu empfangen. Um potentielle Ansteckungsketten zu vermeiden, sollten wir außerdem für die Zeit der Pandemie beim Begrüßen auf das Händeschütteln und Umarmen verzichten. Das mag uns erst einmal komisch vorkommen, ist aber aus Rücksicht auf gefährdete Personen sehr bedeutsam.

Das gilt natürlich auch und in erster Linie für unser wunderbares Begrüßungsteam. Nach aktuellem Stand sehen wir uns nicht zu einer Absage des Gottesdienstes oder unserer anderen Veranstaltungen genötigt. Die Stadt Flensburg empfiehlt momentan, Veranstaltungen von „mehreren 100 Personen“ ausfallen zu lassen. Noch sind wir bei dieser Zahl nicht angekommen. Wir danken euch für euer Verständnis in dieser herausfordernden Situation und bitten euch, in dieser ganzen Situation unsere Gemeindevision fest vor Augen zu haben:

Dass wir gemeinsam unterwegs sind – und das bedeutet natürlich, dass wir Rücksicht aufeinander nehmen, und darin Gott erleben wollen – der trotz aller Unsicherheit in keinem Moment die Kontrolle verloren hat, und darin wachsen wollen, Menschen zu lieben – auch und gerade in der Gegenseitigen Rücksichtnahme.

Wir beten gemeinsam dafür, dass diese Situation zur Stärkung unseres Glaubens wächst, dass Heilung geschieht und erneuertes Gottvertrauen. Vor allem erbitten wir, für uns als Gemeinde, aber vor allem für unsere Stadt, unsere Arbeitskollegen und Freunde, den Frieden Gottes in dieser Situation, der über alles verstehen geht.

Weitere Infos zum Coronavirus findet ihr hier:

Viele liebe Grüße,

auch von der Gemeindeleitung,

euer Marcus