SO, 11.08., 10.30H: „GOTT ERFÜLLT GERNE UNREALISTISCHE TRÄUME.“ – EIN KREISEZIEHER SEIN IV

Marcus Hübner
16. August 2019

SO, 11.08., 10.30H: „GOTT ERFÜLLT GERNE UNREALISTISCHE TRÄUME.“ – EIN KREISEZIEHER SEIN IV

Nicht dass ich besonders sportlich bin. Aber würde ich euch erzählen, dass ich mir vorgenommen habe, jeden Tag  für eine viertel Stunde spazieren zu gehen, würdet ihr sicher keine große Sache draus machen. Würde ich euch aber erzählen, dass ich am „Flensburg-liebt-dich“ Marathon teilnehmen will, würdet ihr mir einige wichtige Fragen stellen. Würde ich euch aber sagen, dass ich beim nächsten Iron Man Wettkampf angemeldet bin, ihr würdet sicher an meiner geistigen Gesundheit zweifeln.

Was wäre, wenn ich euch sagte, dass es im Gebet wie mit dem Iron-Man Wettkampf ist? Dass Gott besonders solche Gebete erhören möchte, die nicht innerhalb der Reichweite unserer kurzen Arme und begrenzten Kraft liegen, sondern weit dahinter. Würde uns das größer Träumen lassen?

An diesem Sonntag beenden wir unsere Predigtreihe zum Kreisezieher mit dem Gedanken großer, sogar verrückter Träume – zur Ehre Gottes, der sich gerne genau in den Momenten zeigt, in denen wir vertrauensvoll das annehmen, was außerhalb unserer Reichweite liegt: nicht um im Mittelpunkt zu stehen, sondern um Gott die Ehre zu geben.